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20 - Monschauer Straße, Waldfriedhof

Opfer der Verfolgung

Im Süden von Aachen gelegen erreicht man den Waldfriedhof von Burtscheid kommend über die Kapellen- und Robert-Schumann-Str., die ab Siegel in die Monschauerstr. übergeht. Dieser folgt man, bis man auf der linken Seite den Parkplatz des Waldfriedhofs erreicht. Im August des Jahres 1962 wurden 52 Urnen mit den sterblichen Überresten von Verfolgten des nationalsozialistischen Regimes, die bis dahin auf verschiedenen Aachener Friedhöfen bestattet waren, auf dem Ehrenfriedhof beigesetzt. Sie wurden auf einer Gemeinschaftsanlage des Ehrenfriedhofes zusammengefasst. Jedes Urnengrab erhielt einen sog. Kissenstein, so dass die gesamte Anlage eine einheitliche und würdige Ausgestaltung erfuhr.

Bei den Verstorbenen handelte es sich etwa zur Hälfte um politisch Verfolgte. Die anderen waren Homosexuelle (siehe Tafel 40) sowie behinderte Menschen, die Opfer der Euthanasie-Morde (siehe Tafel 29) wurden. Sie kamen in verschiedenen Lagern ums Leben. Dabei handelte es sich u.a. um die Lager Oranienburg, Hadamar (Euthanasieprogramm), Auschwitz, Buchenwald, sowie Sachsenhausen und Dachau. Die sterblichen Überreste der Verstorbenen aus Aachen wurden in den Jahren 1941 bis 1943 an die Angehörigen nach Aachen überführt.

Tafeltext

Hier ruhen 52 Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Unter ihnen sind politisch Verfolgte, Homosexuelle und behinderte Menschen.