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19 - Monschauer Str., Gedenkkreuz Waldfriedhof

Kriegsopfer

Der Ehrenfriedhof auf dem Waldfriedhof an der Monschauerstraße ist Gedenkstätte für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges. Am 12. September 1914 beschloss die Stadtverordnetenversammlung einen Ehrenfriedhof an dieser Stelle anzulegen. Zu dieser Zeit befand sich dort lediglich der Bismarckturm, ein Ausflugsziel im Wald. Der heutige Friedhof wurde 1930 eingerichtet und 1933 die Einsegnungshalle fertiggestellt. 2455 deutsche und ausländische Kriegstote finden zwischen August 1914 und Januar 1923 hier ihre letzte Ruhestätte.

Mit Ausbruch des zweiten Weltkrieges und den damit verbundenen Toten wird der Friedhof im November 1939 erweitert. Zu den dort 2623 Ruhenden zahlen auch die Opfer des Bombenkrieges und 52 Verfolgte des nationalsozialistischen Regimes. Die Toten aus 16 Nationen haben hier ewiges Ruherecht. Im Oktober 1957 wurde inmitten des Ehrenfriedhofes ein 6,20 hohes Steinkreuz aus belgischem Granit aufgestellt, ursprünglich wurde dieses Hochkreuz für den Soldatenfriedhof in Ougrée-Boncelles gestiftet, wo die deutschen Gefallenden Soldaten beigesetzt waren, nachdem diese auf andere Friedhöfe umgebettet waren, kam es nach Aachen.

Tafeltext

Deutsches Machtstreben mündete im 20. Jahrhundert zweimal in einen Weltkrieg. Allein der 2. Weltkrieg kostete mehr als 62 Millionen Menschen das Leben. Fast 4.000 Aachener starben als Soldaten für Nazideutschland, 2.500 Aachener kamen in ihrer Stadt ums Leben.