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  • Stolpersteine
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Levy, Albert

Seit dem 16. Januar 2008 liegen in der Friedenstraße 8 drei Stolpersteine. Sie erinnern an Albert, Bernhard und Emil Levy:
 
 

HIER WOHNTE
EMIL LEVY
JG. 1895
VERHAFTET 1936
KZ ORANIENBURG
FLUCHT MEXIKO 1938
ÜBERLEBT


HIER WOHNTE
BERNHARD LEVY
JG. 1886
VERHAFTET 1941
ZWANGSEINWEISUNG
LAGER HERGELSMÜHLE
ERSCHLAGEN 18.8.1941

HIER WOHNTE
ALBERT LEVY
JG. 1883
FLUCHT 1938 HOLLAND
VERHAFTET
INTERNIERT IN FRANKREICH
DEPORTIERT 1942
ERMORDET IN
AUSCHWITZ

 
Albert Levy wurde am 24.12.1883 in Aachen-Haaren geboren. Er diente im Ersten Weltkrieg als Soldat, später arbeitete er als Bankbeamter. 1938 emigrierte er in die Niederlande. Er wurde in Belgien verhaftet und nach Frankreich deportiert. Er kam in verschiedene französische Lager und wurde am 9.2.1942 von Drancy nach Ausschwitz deportiert und dort ermordet. Bernhard Levy wurde am 9.11.1886 in Aachen-Haaren geboren. Er diente ebenfalls als Soldat im Ersten Weltkrieg, von 1915 bis 1920 war er in Kriegsgefangenschaft. 1941 kam er in das Lager an der Hergelsmühle. Er wurde am Bahnübergang Friedensstraße am 18.8.1941 erschlagen. Er ist auf dem jüdischen Friedhof in Aachen beerdigt. Emil Levy wurde am 22.12.1895 in Aachen-Haaren geboren. 1936 wurde er in Köln inhaftiert und von dort ins KZ Oranienburg deportiert. 1938 konnte er nach Mexiko emigrieren, wo er ein Geschäft für Lederwaren eröffnete. Er starb am 9.3.1951 in Mexico City.