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Ex Oriente - Isaak und der weiße Elefant
Sonntag, 5. September 2021, 10:00 - 13:00

Ex Oriente: Isaak und der weiße Elefant – 1700 Jahre Judentum im Rheinland

Sie fand zwischen dem 30. Juni und dem 28.September 2003 in Aachen statt. Fast 100.000 Besucher*innen erlebten zwischen Rathaus, Domschatzkammer und im Dom selbst eine märchenhafte Reise, die real gewesen war.
Karl der Große schickte um 800 eine Gesandtschaft nach Bagdad zum Kalifen Harun al-Raschid, die fränkischen Gesandten Landfried und Sigismund und den jüdischen Kaufmann Isaak.
Nach fünf Jahren kehrte Isaak von Bagdad über Jerusalem nach Aachen zurück und brachte das Gastgeschenk des Kalifen mit: Einen weissen indischen Elefanten, Abul Abas. Die Stationen dieser Reise wurden mit über 500 historischen Exponaten nachgestellt und erlebbar.

2003, das war ein Höhepunkt des Irakkkrieges. Die Ausstellung zeigte, dass "lux", das Licht, aus dem Osten kam, "ex oriente", so alle drei monotheistischen Religionen. Seit 2003 ist die Mahnung "ex oriente lux" von Jahr zu Jahr aktueller geworden, von den kriegerischen Auseinandersetzungen bis zu den Flüchtlingen ex oriente. Während der Ausstellung beteiligten sich viele Schulen und sonstige pädagogische Einrichtungen an einem von den Schüler*innen selbt gestalteten Begleitprogramm, das in Aachen u.a. in St.Nikolaus zu sehen war. Auch diese antirassistische Arbeit hat, leider, heute von ihrer Aktualität nichts verloren.

Das Programm der Matinee:
Prof.Dr.Karl Noethlichs berichtet über die Anfänge des Judentums im Rheinland vor 1700 Jahren.
Prof.Dr.Klaus Grewe zeichnet die Reise Isaaks und des weissen Elefanten zwischen Bagdad und Aachen nach.
Hans-Rüdiger Minow berichtet in seinem Film aus dem Jahr 2003 "Der weisse Elefant" über die Unmöglichkeit dieser Reise in der Gegenwart.

Prof.Dr.Wolfgang Dreßen moderiert die Veranstaltung.

 

 

Ort VHS Aachen, Peterstraße 21–25, Forum
Die Teilnehme ist kostenfrei.
Bitte vorher bei der Volkshochschule Aachen anmelden. Telefon 0241-4792111 (Veranstaltung 212-04020).