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Damals verfolgt – heute vergessen?

Schulprojekte zum Holocaust-Gedenktag

Der 27. Januar ist der Gedenktag für alle Opfer der Nazidiktatur. Er erinnert an den Tag im Jahr 1945, als die Häftlinge aus dem Konzentrationslager Auschwitz befreit wurden. Dieser Tag erinnert daran, was den Menschen während der Nazidiktatur von den Machthabern und ihren vielen Helfern angetan wurde – wie die Nazis mit Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen, Andersgläubigen und Andersdenkenden umgegangen sind, wie sie verfolgt und ermordet wurden. Der Vorbereitungskreis 27. Januar möchte Schüler/innen, Lehrerinnen und Lehrer anregen, sich mit den verschiedenen Aspekten von Verfolgung in der Geschichte, aber auch der Gegenwart auseinander zu setzen – mit der Verfolgung von Sinti und Roma, Homosexuellen, Andersgläubigen, politischen Gegnern, Andersdenkenden, Juden und Behinderten. Bei der Beschäftigung mit dieser Thematik helfen wir gerne durch die Vermittlung von Zeitzeugen und Experten sowie bei der Materialrecherche. Die Ergebnisse dieser und anderer Arbeiten, die an Schulen während des Jahres 2014 entstanden sind, werden am 27. Januar 2015 in einer besonderen Veranstaltung präsentiert. Genauere Informationen erhalten Sie bei der Volkshochschule Aachen, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zum Vorbereitungskreis 27. Januar gehören: die Volkshochschulen Aachen und Nordkreis Aachen, das Erwachsenenbildungswerk der Evangelischen Kirche, die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Zeugen Jehovas, Lesben- und Schwulenverbandverband Aachen, Roma-Union Grenzland, Gedenkbuchprojekt für die Opfer der Shoah aus Aachen, Arbeitskreis Grenzen-Los.

„Toleranz fördern - Kompetenz stärken“

logo lap aachenIm Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ wird in Aachen die Entwicklung, Implementierung und Umsetzung eines Lokalen Aktionsplans gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus (LAP) in kommunaler Verantwortung zur Stärkung der Demokratieentwicklung vor Ort gefördert. Die Volkshochschule hatte die erfolgreiche Bewerbung im Auftrag des Oberbürgermeisters für die Stadt Aachen eingereicht.

Bei der Volkshochschule Aachen ist die Koordinationsstelle des LAP Aachen eingerichtet worden, die sie gemeinsam mit "Arbeit und Leben - DGB/VHS NRW e.V., ÖAG Aachen" betreibt. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.LAP-Aachen.de

KOMPETENT gegen Rechtsextremismus – Qualifizierung für pädagogische Fachkräfte

Die Volkshochschule Aachen bietet im Rahmen von BIKnetz – Präventionsnetz gegen Rechtsextremismus zwei Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte an. Diese richten sich insbesondere an Lehrerinnen und Lehrer, aber auch andere Pädagog/innen, die mit rechtsextrem orientierten bzw. gefährdeten Jugendlichen arbeiten und für ihren beruflichen Alltag Handlungssicherheit gewinnen möchten. Erarbeitet wird u.a. relevantes Basiswissen im Themenfeld „Rechtsextremismus“, Kenntnisse zu Bedingungen und Verläufen für die Einstiegsprozesse von Jugendlichen in rechtsextreme Szenen sowie die Befähigung, rechtsextreme Einzelerscheinungen in einen gesellschaftlichen Kontext einzuordnen. Die Fortbildungen bestehen aus zwei ganztägigen Modulen, die im Abstand von etwa vier Wochen angeboten werden.
Nähere Informationen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fortbildung KOMPETENT gegen Rechtsextremismus – Fortbildung I

Freitag, 24. Oktober 2014, 8 bis 16 Uhr
Freitag, 14. November 2014, 8 bis 16 Uhr
VHS, Peterstr. 21-25, Raum 214
Kosten: 25,- € inkl. Imbiss, Getränke
Anmeldung erforderlich bis zum15. Oktober 2014.

KOMPETENT gegen Rechtsextremismus – Fortbildung II

Samstag, 8. November 2014, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Samstag, 22. November 2014, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
VHS, Peterstr. 21-25, Peterstrakt, Raum 252
Kosten: 25,- € inkl. Imbiss, Getränke
Anmeldung erforderlich bis zum 5. November 2014.

„Building Democracy“

Oktober 2006 - Juni 2007
Dieses Projekt wurde von der Europäischen Kommission, Generaldirektion für Bildung und Kultur, im Rahmen der „Democracy Campaign“ der EU gefördert. In diesem Projekt wurden u.a. handygestützte Touren zu Orten der Erinnerung an Naziherrschaft, Verfolgung, Krieg und Besatzung in Aachen, Eupen/Belgien und Eisenstadt/Österreich entwickelt.

Partner der Volkshochschule Aachen bierbei waren die Burgenländische Forschungsgesellschaft in Eisenstadt (Österreich), die Cépage verviertois in Verviers (Belgien) und die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens in Eupen (Belgien).

„Zug der Erinnerung“

2. - 4. März 2008
Ein "Zug der Erinnerung" fährt seit 2007 durch Deutschland und erinnert an das Schicksal von Kindern und Jugendlichen, die während der Nazizeit in die Vernichtungslager deportiert und dort ermordet wurden. Zwischen Dezember 1941 und Dezember 1944 deportierten die deutschen Behörden und Dienststellen aus dem Reichsgebiet und den besetzten Ländern Europas mehrere hunderttausend, meist jüdische Kinder. Oft am hellichten Tag wurden sie mit Zügen der Reichsbahn in den Tod gefahren. Unter dem Decknamen DA ("David") steuerten die Züge die Vernichtungslager im Osten an. Der "Zug der Erinnerung" besteht aus mehreren Waggons, in denen die Geschichte der europäischen Deportationen, beispielhafte Fotos und Schicksale der Kinder sowie Video- und Filmsequenzen von Überlebenden gezeigt werden. Schwerpunkt der Ausstellung ist das Deportationsgeschehen in Deutschland.

Träger der Ausstellung ist der Verein "Zug der Erinnerung e.V.", der aus dem Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger, Gruppen und gesellschaftlicher Organisationen entstanden ist. Der Verein hatte sich gegründet, nachdem die Deutsche Bahn AG es abgelehnt hatte, die vielbeachtete französiche Ausstellung "11.000 Kinder" von Beate und Serge Klarsfeld auf deutschen Bahnhöfen zu zeigen. Der Verein hat den "Zug der Erinnerung" aus eigenen Mitteln auf die Schiene gestellt und finanziert ihn aus Spenden.

In Aachen macht der Zug der Erinnerung von Sonntag, 2. März bis Dienstag, 4. März 2008 9 - 18 Uhr auf dem Haupbahnhof Station. Er steht dann für Besucher und Besucherinnen zur Verfügung; er richtet sich von Inhalt und Gestaltung vor allem an Jugendliche. Schulklassen und andere Gruppen werden gebeten, sich unbedingt vor einem Besuch anzumelden.Organisation und Anmeldung:
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Ansprechpartner:
Winfried Casteel
Volkshochschule Aachen
Peterstr. 21-25
52062 Aachen

Der "Zug der Erinnerung wird in Aachen unterstützt von:

  • Arbeitsgemeinschaft "Kirche gegen rechts" in der Region Stadt Aachen
  • Arbeit und Leben DGB/VHS e.V., ÖAG Aachen
  • Attac Aachen
  • Bündnis gegen rechts, Aachen
  • Deutscher Gewerkschaftsbund Region NRW Süd-West
  • Eden – Kino
  • Fraktionen von CDU, FDP, GRÜNE, LINKE und SPD im Rat der Stadt Aachen
  • Gedenkbuchprojekt für die Opfer der Shoah aus Aachen e.V.
  • Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Aachen e.V.
  • Netzwerk Aachener Schulen gegen Gewalt und Rassismus
  • Stadt Aachen
  • Stiftung Frieden lernen - Frieden schaffen
  • terre des hommes e. V.
  • Vereinigung der Verfolgten des Nazisregimes – Bund der Antifaschisten e.V.
  • Volkshochschule Aachen

Aachen 1944

70 Jahre Frieden und Freiheit in Aachen
Einladung an Aachener Schulen zur Teilnahme
Ein Projekt der Bürgerstiftung Lebensraum Aachen

Am 21.10.2014 ist es genau 70 Jahre her, dass amerikanische Truppen Aachen und die Aachener befreiten. Aachen ist die erste Deutsche Großstadt, die befreit wurde und sich auf den Weg in Richtung Frieden und Freiheit begeben konnte. Die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen wird im Jahre 2014 dieses Ereignis in die Erinnerungen der Aachener und Aachenerinnen zurückzuholen. Sie ist dabei, eine geschichtliche Aufarbeitung zu veranlassen, Augenzeugen zu Wort kommen zu lassen und Aachener Schulen anzubieten, zum Thema „ 70 Jahre Frieden und Freiheit“ zu arbeiten. Ebenso sollen amerikanische Zeitzeugen zu Wort kommen und in amerikanischen Schulen die Bedeutung von Frieden und Freiheit reflektiert werden. Zum Schluss soll eine Veröffentlichung dieser Arbeiten in einer Buchreihe stattfinden und in einer feierlichen Veranstaltung dem für Aachen so prägenden Ereignis des beginnenden Friedens und der beginnenden Freiheit gedacht werden. Die Zeit ist gekommen, auch den amerikanischen Befreiern Dank aussprechen.

Mit dem Blick in die Ukraine, nach Thailand oder zurückliegend in die Staaten Nordafrikas ist es geradezu zwingend auch in unserer Gesellschaft – hier Aachen – sich mit den Werten von Frieden und Freiheit auseinander zu setzen. Die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen hofft, dass dieser Anstoß auch über die Grenzen Aachens hinaus Nachahmungen findet, denn der 2. Weltkrieg endete in den meisten Städten Deutschlands bekanntlich bis zu 7 Monate später.

Die Bürgerstiftung lädt Aachener Schülerinnen und Schüler ein, sich mit dem Thema „Frieden und Freiheit“ auseinander zu setzen. Welche Bedeutung hat dieses Thema für uns Schülerinnen und Schüler heute? Welche Orientierung für unsere persönliche Zukunft ist damit verbunden? Wir freuen uns sowohl auf künstlerisch kreative Antworten als auch auf schriftliche Meinungsäußerungen.

In unserem Buchprojekt zum Thema „70 Jahre Frieden und Freiheit in Aachen“ werden die besten Beiträge veröffentlicht. Wir benötigen die Beiträge deshalb zum 1.6.2014. Aber auch alle Beiträge, die bis zum 21.10.2014 – dem Jubiläumstag – eingehen, sind uns willkommen. Schülerinnen und Schüler, die teilnehmen, erhalten eine Einladung zu Veranstaltung am 21.10.2014.

Die Bürgerstiftung Lebensraum Aachen ist sehr dankbar für die Unterstützung der Volkshochschule Aachen , das Thema „70 Jahre Frieden und Freiheit“ in den Aachener Schulen behandeln zu lassen. Einzelheiten werden Herr Winfried Casteel und Herr Dr. Holger A. Dux erläutern.

Besonders hinweisen möchten wir auf die Seite www.freeaachen44.de, hier finden Sie alle Informationen zu den Aktivitäten. Ab Juni sollen täglich Tweets über die aktuellen Ereignisse von vor 70 Jahren veröffentlicht werden. Die Autoren erhoffen sich intensive Reaktionen. Das Projekt ist somit sehr kommunikativ aufgestellt.